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Moderne Grabgestaltung: Diese Tipps helfen für eine moderne Grabgestaltung

Schon seit Urzeiten bestatten die Menschen ihre verstorbenen Angehörigen. Während der Schmerz und der Verlust immer gleich groß gewesen sein muss, hat sich die Grabgestaltung doch ganz bezeichnend über die Jahrhunderte verändert. Gräber der vorigen Jahrhunderte sahen ganz anders aus, als wir sie von der modernen Grabgestaltung her kennen. Es gab Hügelgräber, die aus aufgeschütteter Erde bestanden. Grabsteine waren bei dieser Art von Gräbern ganz im Gegensatz zu moderner Grabgestaltung nicht vorhanden. Man bestattete die Toten ohne ein Kreuz oder Grabstein und gab häufig Grabbeilagen (Grabschmuck) mit.


Dafür gab man ihnen jedoch häufig Wertsachen wir Münzen, Schmuck oder Waffen und andere persönliche Gegenstände als Grabbeigabe mit auf ihre Reise ins Jenseits.

Moderne Grabgestaltung ist individuelle Trauerarbeit

Heute sieht die moderne Grabgestaltung anders aus. Sie ist, wie auch die und Trauerfloristik, ein Teil unserer Kultur. In der modernen Grabgestaltung spiegelt sich unsere Kultur wider. Genauso verschiedenartig wie unsere Kultur, ist auch die moderne Grabgestaltung nicht an starre Regeln gebunden (Sehen Sie Fotos zur Grabgestaltung).

Die Grabpflege und -gestaltung wird von Angehörigen oder einer Firma für Grabpflege übernommen. Diese bestimmen auch, wie die moderne Grabgestaltung aussehen soll. So können Gräber sehr schlicht mit einem einfachen Holzkreuz und immergrünen Pflanzen gestaltet werden, aber auch Grabbegrünung mit wunderschönen blühenden Pflanzen und einem aufwendig geschliffenen Naturstein gehören zu einer zeitgemäßen und modernen Grabgestaltung (Grabgestaltung mit Kies hingegen nicht mehr so sehr).

Nachdem man eine angemessene Grab-Ruhezeit nach der Beisetzung eingehalten hat, kann man mit der Gestaltung beginnen. Kleinere Urnengräber bieten weniger Platz für eine moderne Grabgestaltung, da ein Urnengrab bei der Gestaltung für Bodendecker und Stauden wenig Platz hat. Alternativ zu diesen großflächigen Pflanzen können jedoch ein Urnengesteck oder ein Urnen-Kranz mit frischen Blumen als moderne Grabgestaltungsmöglichkeit gewählt werden.

Wie ein Grab letztendlich aussieht, obliegt den Hinterbliebenen. Wichtig ist es, dass man ein Grab so gestaltet, dass man die Friedhofsruhe und andere Trauernde nicht stört (hier finden Sie Grabgestaltung Beispiele). In jedem Fall sollte die Grabpflege dazu beitragen über den Verlust eines geliebten Menschen besser hinwegzukommen und helfen Abschied zunehmen.


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4 Antworten auf „Moderne Grabgestaltung: Diese Tipps helfen für eine moderne Grabgestaltung“

Also ich bin ja auch aher ein Fan der modernen Gestaltung von Gräbern. Habe auch dem Grab meiner Eltern auch viele modernere Elemente untergebracht. Allerdings ist es hier nicht immer ganz einfach die Grenze zu finden. Ich habe schon viele Gräber gesehen, die sehr stark auf Modernität getrimmt waren. Und da muss ich sagen ist wirklich vorsicht geboten. Außerdem muss man aufpassen, dass man nicht mit der jeweiligen Friedhofsordnung in Konflikt kommt. Hier habe ich schon mitbekommen, dass bei uns in der Stadt drei Gräber komplett neu gestaltet werden mussten, da die moderne Gestaltung so überhaupt nicht in das klassische Bild des Friedhofs gepasst hat. Also immer genau überlegen, was möglich ist und toleriert wird.

Meine Nachbarin hat ihren Mann vor Kurzem verloren. Die Beerdigung ist nun schon 4 Wochen vorbei. Sie fragt sich nun ständig, wann sie mit der Grabgestaltung beginnen soll und wie die aussehen soll. Der Hinweis, dass heutzutage eigentlich die individuellen Wünsche im Vordergrund stehen, wird sie sicher beruhigen.

Grabbilder sind eine schöne Möglichkeit, um sich am Grab dem Verstorbenen nahe zu fühlen. Natürlich muss man bedanken, dass dies ein öffentlicher Ort ist. Außerdem sollte vielleicht ein Foto für das Grab ohne allzu großen Aufwand, austauschbar sein. So kann man es der jeweiligen Trauerphase anpassen.

Ich wusste gar nicht, dass Grabsteine in früheren Jahrhunderten unüblich waren und Gräber oft aus aufgeschütteter Erde bestanden. Ich bin froh, dass es heute Grabsteine gibt. So hat man immer einen Ort, den man gut findet und an dem man um seine verstorbenen Angehörigen trauern kann.

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